Vereinsausflug am 15./16. September 2018

Alljährlich im Herbst kommt die Zeit für unseren Vereinsausflug. Als Organisatoren meldeten sich heuer Baumann Monika und Markus. Das Ziel war die Bundeshauptstadt Wien. 

Nachdem alle - Überraschung - pünktlich waren, fuhr unser Bus wie geplant um 7 Uhr los. Nach ca. 90 min Fahrzeit machten wir die erste Pause, bei der es Salzstangerl und Geburtstagskuchen gab. Baumann Gabi feierte nämlich am 15. September ihren Ehrentag!

In Wien angekommen steuerten wir sofort unser Hotel an, brachten das Gepäck hinein und brachen Richtung Stephansplatz, auf. Von nun an waren wir umweltbewusst mit dem tadellos ausgebauten öffentlichen Nahverkehr der Wiener Linien unterwegs. Die nächsten Stunden hatte jeder zur freien Verfügung. Man ging shoppen, auf ein kühles Blondes, auf einen großen Braunen oder erkundete schon einmal die Sehenswürdigkeiten. Am Nachmittag trafen alle wieder zusammen um den ersten offiziellen Programmpunkt zu erwarten. Unser Ziel war ein Museum. Was auf den ersten Blick etwas fad anmutet, entpuppte sich jedoch schon bald als Volltreffer. Im Time Travel https://www.timetravel-vienna.at/, wo wir zunächst mit Sekt und Gebäck empfangen wurden, wird die Geschichte Wiens sehr real dargestellt. Es beginnt mit einem Kurzfilm im 5-D-Kino, was ein einmaliges Erlebnis ist. Weiter geht es durch verschiedene Zeiträume (Habsburger Monarchie, Mozart & Strauss, Pest, Krieg, ...), die sehr lebendig dokumentiert und dargestellt werden. Mit vielen neuen, begeisternden Eindrücken und neuem Wissen (Prinz Eugen von Savoyen war Oberfehlshaber im 2. Großen Türkenkrieg), traten wir die "Heimreise" ins Hotel an. Wir bezogen die Zimmer und hatten Zeit um zu rasten und uns frisch zu machen.

Um halb sieben brachen wir zum Abendessen auf. Hierfür hatten wir etwa 30 min U-Bahn-Fahren vor uns. Was problemlos klingt, entpuppte sich schon bald fast als Alptraum. Weil die U1 zu voll war, teilten wir uns in zwei Waggons auf. Weil es schwierig ist sich in vollbesetzten Zügen sicheren Stand zu verschaffen, gerät man schnell aus dem Gleichgewicht beim Beschleunigen und Bremsen des Zuges. So wurde versehentlich ein Mitfahrer von uns angerempelt, sich sofort dafür mehrfach entschuldigt aber was dann kam, versaute uns fast den Abend. Jener Mitfahrer - scheinbar psychisch labil und/oder unter Einfluss von Betäubungsmitteln stehend - wurde rabiat, schrie zuerst uns an, dann durch den ganzen Waggon, trat gegen die Inneneinrichtung und konnte sich einfach nicht beruhigen. Jeden zweiten Satz beende er mit "I pock my life ned, Oida". Nun, gewundert hat es uns nicht... Nach etwa 15 min lautstarkem Monolog und Werken stieg er endlich aus. Zu allem Überfluss stoppte danach auch noch unplanmäßig betriebsbedingt die Bahn, wodurch wir zu spät in die XXL Leopldauer Alm kamen http://www.leopoldaueralm.at/. Hier konnten wir erst einmal sacken lassen, was wir gerade erlebt hatten. Das anschließende Abendessen war dagegen ein echter Hit! Für uns 23 Grünbergler wurden 5 riesige Pfannen (Almplatte) mit enorm viel Fleisch, Kartoffeln, Pommes und Gemüse. Obwohl wir alle voll waren, blieb soviel Fleisch übrig, dass wir davon noch die ersten drei Tage der neuen Woche satt wurden. Die Heimfahrt mit der U-Bahn - es konnte ja nur besser werden - gestaltete sich völlig unproblematisch. Pünktlich, ohne ungeplante Zwischenhalte, nahezu leere Waggons und keine Radaubrüder.

 

Fortsetzung folgt...